Der Bereich Rechtsanwälte

Im Bereich „Rechtsanwälte“ finden Sie neben Informationen rund um den Anwaltsberuf alles Wissenswerte zum anwaltlichen Berufsrecht und Vergütungsrecht. Sie können sich hier auch darüber informieren, was Sie zu beachten haben, wenn Sie die Qualifikation als Fachanwalt anstreben bzw. bereits besitzen.

Der Bereich RA-Fachangestellte

In diesem Bereich finden Sie Informationen rund um den interessanten und zukunftssicheren Beruf des/der Rechtsanwaltsfachangestellten und zur Weiterbildung zum/zur Geprüften Rechtsfachwirt/in.

Der Bereich Mandanten

Im Bereich Mandanten finden Sie neben Informationen über die Aufgaben der Rechtsanwaltskammer München alles Wissenswerte, was Sie bei der Beauftragung eines Rechtsanwalts wissen sollten. Hier finden Sie auch die Namen und Adressen anderer Ansprechpartner, wenn die Rechtsanwaltskammer München nicht für Sie tätig werden kann.

Der Bereich RAK München

In diesem Bereich können Sie sich unter anderem über die Gremien und die Aufgaben der Rechtsanwaltskammer München informieren. Hier können Sie auch alle Veröffentlichungen der Rechtsanwaltskammer München in elektronischer Form abrufen.

Vertreterbestellung gemäß § 53 BRAO

Vertreterbestellungen nach § 53 BRAO betreffen die Fälle, in denen Rechtsanwälte an der Berufsausübung verhindert sind, d. h. infolge Krankheit, Urlaub, Abwesenheit usw. allgemein verhindert sind, ihren Beruf auszuüben.

Durch die Vertreterbestellung erlangt der Vertreter die anwaltlichen Befugnisse des Rechtsanwalts, den er vertritt (§ 53 Abs. 7 BRAO). Der Rechtsanwalt kann den Vertreter selbst bestellen, wenn die Vertretung von einem derselben Rechtsanwaltskammer angehörenden Rechtsanwalt übernommen wird, § 53 Abs. 2 Satz 1 BRAO. Ein Vertreter kann auch von vornherein für alle Verhinderungsfälle, die während eines Kalenderjahres eintreten können, bestellt werden, § 53 Abs. 2 Satz 2 BRAO. In anderen Fällen kann ein Vertreter nur auf Antrag des Rechtsanwalts von der Rechtsanwaltskammer bestellt werden, § 53 Abs. 2 Satz 3 BRAO (vgl. Antragsformular).

Bestellt der Rechtsanwalt seinen Vertreter selbst, so hat er dies der Kammer anzuzeigen, § 53 Abs. 6 BRAO (vgl. Anzeigeformular).

Die Vertreterbestellung ist längstens für die Dauer eines Kalenderjahres, also bis 31. Dezember eines Jahres, möglich. Sollte die Bestellung eines Vertreters für ein weiteres Kalenderjahr erforderlich werden, wird um rechtzeitige Antragstellung gebeten.

Ist der zu bestellende Vertreter nicht als Rechtsanwalt zugelassen, ist der Antrag ebenfalls auf dem hierfür vorgesehenen Antragsformular (siehe unten) zu stellen und dem Antrag eine Kopie vom Zeugnis des zu bestellenden Vertreters über den Erwerb der Befähigung zum Richteramt beizufügen.

Ein Rechtsreferendar darf nur dann zum Vertreter eines Rechtsanwalts bestellt werden, wenn ihm die Genehmigung zur Ausübung dieser Tätigkeit von der Präsidentin/dem Präsidenten des Oberlandesgerichts erteilt worden ist. Grundsätzlich ist eine solche Genehmigung erst nach Fertigung aller schriftlichen Arbeiten der Zweiten Juristischen Staatsprüfung gemäß § 51 Abs. 3 Nr. 1 JAPO zu erteilen (vgl. Nr. 4 der gemeinsamen Bekanntmachung der Bayerischen Staatsministerien der Justiz und des Innern vom 29.09.1993, Gz. 2220 – PA – 700/93).