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02.01.2012

Umfrage zur Einführung des elektronischen Rechtsverkehrs

Die digitale Revolution macht auch vor der Rechtspflege nicht halt. Seit Jahren wird bereits über die Einführung des elektronischen Rechtsverkehrs diskutiert. Was in Österreich bereits zum Tagesgeschäft gehört, steckt bei uns noch in den Kinderschuhen. Eine Übersicht zum Umsetzungsstand in Deutschland gibt das Justizportal des Bundes und der Länder.

 

Im Rahmen einer Gesetzesinitiative "E-Justice" wird auf Bundesebene derzeit darüber nachgedacht, alle Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte zu verpflichten, ein Elektronisches Gerichts- und Verwaltungspostfach (EGVP) einzurichten. Es wird zu fragen sein, ob nicht die Justiz gefordert ist, zunächst konkrete Anwendungsszenarien zu schaffen, die die Einrichtung eines EGVP sinnvoll erscheinen lassen.

 

In Bayern besteht seit einiger Zeit die Möglichkeit, einen Mahnbescheid über das EGVP elektronisch zu beantragen. Zudem bereitet gerade das Bayerische Landessozialgericht in einem Pilotprojekt die Einführung des Elektronischen Rechtsverkehrs vor. Bei dem letzten Jour Fixe mit der Arbeitsgerichtsbarkeit in Augsburg wurde über das Projekt gesprochen, in den nächsten zwei Jahren den elektronischen Rechtsverkehr in den einzelnen Fachgerichtsbarkeiten einzuführen.

 

Wir würden nun gerne die Meinung unserer Mitglieder erfahren, wie sie zu der weiteren Einführung des elektronischen Rechtsverkehrs stehen. Daher bitten wir Sie, den mittlerweile sehr gut angenommenen Fragebogen "10 Fragen zum ..." auszufüllen. Im nächsten Newsletter werden wir über das Ergebnis berichten. Sollten Sie uns Ihre Meinung gerne außerhalb des Fragebogens mitteilen wollen, so sind wir bspw. über newsletter(at)rak-muenchen.de ganz Ohr.

 

Hier geht es zum Fragebogen: